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Amigos heisst Freunde

Hola amigos, hola Verwandte, hola Rietberger,

Ich grüsse euch aus einer kleinen und feinen Herberge aus Boente, wir sind nur noch 44 km von Santiago entfernt. 44 km, stellt euch das einmal vor, dann sind die 600 km voll.

Auch wenn es noch nicht an der Zeit ist Rückblick zu halten, empfinde ich heute eine tiefe Zufriedenheit, das hat nicht zuletzt mit unserem österreichischen Freund Reinhard zu tun, der uns oder wir ihm einfach so täglich in die Arme laufen. Diese Begegnungen sind immer zufällig, nie geplant aber umso herzlicher, die Freude auf beiden Seiten riesengross und die Gespräche sehr bewegend.

Wenn die Worte nicht fassen können, wie gross und schön unsere Freude tatsächlich ist, so mag diese Situation euch einen Einblick geben. Immer wenn wir nicht mehr können und auch das Singen nicht mehr hilft (gerüchte besagen, dass Udo Jürgens Klassiker Griechischer Wein Berge abflachen kann), dann motiviert einer den anderen mit dem Hinweis, dass wir wieder auf Reinhard treffen werden und die Kraft kommt zurück.

Reinhard steht aber symbolisch für unsere Jakobswegfamilie, das sind die Menschen, die wir immer wieder treffen, plauschen lachen zuhören und auch mal cerveza trinken. Zu nennen sind hier unsere Aussie mates Kelly, Ally and Michelle, Zwei holländische Damen gesetzeren Alters, Benedikt und Roman unsere Landsleute und natürlich Marianne und Hans Gerit.

Zum Ende darf ich Reinhard noch einmal zitieren, wenn er sagt: Zufälle gibt es auf dem Camino nicht.

Jetzt wundert es euch sicherlih nicht, dass wir tatsächlich heute zufällig in der gleichen Herberge wie Reinhard angekommen sind.

Zufälle gibt es wie gesagt auf dem Jakobsweg nicht!

Deshalb heute einmal nicht Adios liebe Freunde, sondern Servus

Euer Marco

 

 

4 Kommentare

  1. Walter & Beate · August 6, 2013

    Das sind ja beneidenswerte Erfahrungen, wenigstens empfinden wir das so. Man bekommt direkt Lust, sich selbst auf den Weg zu machen.

  2. Carla · August 6, 2013

    ich bekomme nicht wirklich Lust mich auch auf den Weg zu machen (eventuell kann ich es mir aber vorstellen ihn auf einem Esel abzureiten), aber die Geschichten sind wirklich sehr schön! Ihr macht ganz wunderbare Erfahrungen, davon werdet ihr bestimmt noch lange zehren. Und darauf bin ich neidisch!

  3. Friedel und Karin · August 6, 2013

    Servus hört sich so traurig an :-(, ihr seit doch stolz auf euch mit recht so – wir sind es auch und können unserem Wiedersehen kaum erwarten. See you soon. 🙂

  4. Claudia · August 6, 2013

    Schön geschrieben und schön zu lesen, Marco!

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